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Direktzurren – Erklärung | Niederzurren – Erklärung zu den Tabellen
 
 
Niederzurren – Erklärung zu den Tabellen Druckversion
  • Diese Tabelle gibt Ihnen Informationen, mit denen Sie Ihr Zurrmittel optimal nutzen und einsetzen können.

  • Die Tabelle gibt die maximalen Ladungen an, die mit einem Zurrmittel unter den angegebenen Winkeln und dynamischen Reibungskoeffizienten gesichert werden können. Bitte beachten Sie, dass beim Niederzurren zumindest 2 Zurrmittel zu verwenden sind. Zusätzliche Sicherungsmethoden (z.B. Keile, blockieren durch die Bordwand etc.) wurden nicht berücksichtigt. Damit könnte Ladung mit noch höherem Gewicht gesichert werden. Kontaktieren Sie dazu unser Kundenservice.

  • Die Werte in der Tabelle gelten für den Fall, dass auf beiden Seiten der Ladung wegen der Umlenkung an den Kanten nicht dieselbe Spannkraft (STF) im Zurrmittel wirkt. Kann das sichergestellt werden (z.B. durch Vorspannmessgerät), können die Werte in der Tabelle um dem Faktor 1,3 erhöht werden.

  • Das maximale Ladungsgewicht hängt vom STF Wert des verwendeten Spannmittels ab – der Wert wird am Etikett des Zurrgurtes bzw. am Anhänger der Zurrkette angezeigt. Es gibt daher für jedes Spannmittel eine eigene Tabelle.

  • Es wurden die im Straßenverkehr maximal auftretenden Kräfte durch Beschleunigung sowie durch Brems- und Ausweichmanöver lt. EN 12195-1 berücksichtigt. Bei Schienentransport bzw. auf Schiffen gelten andere Tabellen. Kontaktieren Sie dazu unser Kundenservice.
 
 
Bild vergrössernAbb. 1:
Bild vergrössernAbb. 2:

 > Zurrketten - Verwendung im Straßentransport neu
 > Zurrgurte – Wichtige Informationen
 > Zurrketten – Wichtige Informationen
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  Zurrgurt ZG ERGO DZ 100 (STF = 400 daN)  
  Neigungswinkel – α  
Max. Ladung/Gurt [daN ~ kg] μ = 0,1 μ = 0,2 μ = 0,3 μ = 0,4 μ = 0,5 μ = 0,6
90 80 200 360 600 1000 1800
85 80 190 350 590 990 1790
80 80 190 350 590 980 1770
70 80 180 330 560 930 1690
60 70 170 310 510 860 1550
50 60 150 270 450 760 1370
40 50 120 230 380 640 1150
30 40 100 180 300 500 890
Alle Maße in mm
  μ = Dynamischer Reibungskoeffizient  

 
 
Wie ist die Tabelle zu verwenden?

  • Stellen Sie den dynamischen Reibungskoeffizient fest.

  • Stellen Sie fest, unter welchem Winkel α die Ladung am Fahrzeug gesichert werden kann – je größer, desto besser.

  • Aus der Tabelle entnehmen Sie aufgrund der ermittelten Werte (dynamischer Reibungskoeffizient, Winkel) das maximal zulässige Ladungsgewicht, das ein Zurrmittel sichern kann. Anmerkung: Ist der festgestellte Winkel nicht in der Tabelle enthalten, nehmen Sie den nächst niedrigeren.

  • Ermitteln Sie, wieviel höher die tatsächliche Ladung im Vergleich zum Tabellenwert ist. Dieser Wert aufgerundet, entspricht der Mindestanzahl der zu verwendenden Zurrmittel. Beachten Sie, dass nicht weniger als 2 Zurrmittel zu verwenden sind.

Beispiel:

    Zurrmittel = ZG ERGO DZ 100 (STF=400 daN); Ladung = 5000 kg; dyn. Reibungskoeffizient = 0,4; die vorhandenen Zurrpunkte ergeben den Winkel α = 85°:

    Aus der Tabelle ist zu entnehmen, dass bei α = 85° und dyn. Reibk.=0,4 je Zurrgurt 590 kg gesichert werden können. D.h. für 5000 kg braucht man 5000/590 = 8,5 also 9 Zurrgurte.

    Aus diesem Beispiel kann geschlossen werden, dass besonders schwere Ladungen nicht durch Niederzurren gesichert werden sollten, da sehr viele Zurrmittel erforderlich sind.
 
 
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