> Händlerlogin International Österreich Deutschland Frankreich Tschechien Polen Russland Slowakei    > Kontakt
Pewag austria
Produkte Unternehmen Neues Service
Home > Produkte > Kratzerförde... > Montage und Wartungsanleitung für Kratzerförderketten
Ansicht einer Kette
Schneeketten f. PKW und 4x4
Schneeketten für LKW
Geländeketten und Sonstige
Reifenschutzketten
Ketten für den Armee-Einsatz
Anschlagmittel G10 WINNER
Ketten für Land- und Forstwirtschaft
Hebezeugketten
Lasthebebänder und Rundschlingen
Do-it-yourself
Gelenkketten / Antriebstechnik
Becherwerksketten
Kratzerförderketten
Kratzerförderketten und Komponenten Kratzerförderketten und Komponenten
Kratzbodenketten Kratzbodenketten
Zurrmittel – Zurrgurte, Zurrketten und Zubehör
 Kratzerförderketten
 > Qualitätsmerkmale der pewag Förderkettensysteme
 > Qualitätsmerkmale einsatzgehärteter Rundstahlketten
 > Montage und Wartungsanleitung für Kratzerförderketten
 > Fragebogen Kratzerförderketten
 
Montage und Wartungsanleitung für Kratzerförderketten Druckversion   
 

Montage der Antriebs- und Umlenkräder:
Auf die genaue Einhaltung der Kettenspurweite ist zu achten, Antriebswelle und Umlenkachse müssen waagrecht montiert werden, die genaue Ausrichtung der Antriebsräder und Umlenkräder ist zu gewährleisten.

Empfohlene Kettenmontage:

  • Verbinden der Kettenstränge mit Verbindungsglieder.
  • Montage der verbundenen Kettenstränge in den Fördertrog.
  • Schließen der Kettenschlaufen.
  • Montage der Steckmitnehmer und Kratzereisen.
  • Kontrolle der Vorspannung.

Kettenstränge werden paarweise gebündelt geliefert.
Um ein Vertauschen der Stränge zu vermeiden, soll der Bündeldraht erst im Verlauf der Montage geöffnet werden.
Die gebündelten Kettenstränge müssen unbedingt parallel nebeneinander montiert werden, nur so ist die gleiche Länge der Kettenschlaufen gewährleistet.
Im Falle des Vertauschens der zusammengehörenden Kettenstränge können diese anhand der Strangnummern bzw. Farbkennzeichnung wieder zusammengepaart werden.
Beim Einbau der Kettenstränge ist zu beachten, dass die Schweißnaht der stehenden Kettenglieder zur Radmitte zeigt.


Auf die richtige Einbaulage der Kettenschlösser achten:
Kettenschlösser KHV immer in vertikaler Position montieren. Verbindungsglieder VHV werden in vertikaler oder horizontaler Position montiert. Bei horizontaler und zusätzlich geneigter Förderstrecke nur als liegendes Kettenglied einbauen.

Kettenkürzung kann bei der Erstmontage zur Anfertigung eines Paßstückes oder bei Kettenlängung durch Verschleiß erforderlich sein. Beim Kürzen ist eine gerade Anzahl (2, 4, 6 usw.) von Kettengliedern beider Kettenschlaufen abzutrennen. Das Herausschneiden der Kettenglieder muss sorgfältig mittels Brenner oder Trennscheibe erfolgen. Beschädigung bzw. Wärmeeinwirkung auf die Nachbarglieder ist zu vermeiden!

Abb. 1: Empfohlene Kettenmontage
Abb. 2: Auf die richtige Einbaulage der Kettenschlösser achten.
Abb. 3: Kettenkürzung
Abb. 4: Anpassen des Teilkreisdurchmessers
 
 
 
Bild vergrössernAbb. 1:
Bild vergrössernAbb. 2:
Bild vergrössernAbb. 3:
Bild vergrössernAbb. 4:

 
Gewindedurchmesser Anziehdrehmoment Nm für Schrauben und Sechskantmuttern Fkl. 8.8 und 8
M6 10
M33 1900
M30 1450
M27 1100
M24 730
M22 580
M20 425
M18 300
M16 210
M14 135
M12 85
M10 49
M8 25
M36 2450
Alle Maße in mm
 
Das Anpassen des Teilkreisdurchmessers der Zahnkettenräder RHV erfolgt durch Unterlegen der Einzelzähne mit Stahlblechen. Das Unterlegen bzw. der Austausch der Einzelzähne kann im Bereich des kettenfreien Radteiles erfolgen, sodass eine Kettendemontage nicht erforderlich ist. Die Stärke der Unterlagen muss entsprechend der Kettenlängung errechnet werden. Nach Verschleiß der Aufkohlungstiefe ist grundsätzlich mit einer rapiden Verschleißzunahme zu rechnen. Es wird daher empfohlen, die Ketten nach Verschleiß der Aufkohlungstiefe auszutauschen. Rundstahlketten und Radverzahnung verschleißen unter normalen Bedingungen gemeinsam bis zur Ablegereife.
Das Unterlegen der Einzelzähne soll bei ca. 2,5 % Kettenlängung durch Verschleiß erfolgen. Der Kettentausch soll bei den Kettenqualitäten E10 oder E14 bei einem Kettenverschleiß von ca. 5 % vorgenommen werden.

Auf gleichmäßige und zentrale Materialaufgabe über die gesamte Trogbreite ist zu achten. Beide Kettenschlaufen müssen durch Fördergut und Zugkraft gleich beansprucht werden. Einseitige Belastung einer Kettenschlaufe führt zu stärkerem Verschleiß, dadurch ergibt sich eine Schrägstellung des Kratzereisens. Die Kettengeschwindigkeit ist der Fördergutmenge so anzupassen, dass eine max. Beladung der Mitnehmer erreicht wird. Rundstahlketten sind gegen Überbeanspruchung oder Blockierung durch Grob- oder Fremdkörper, durch geeignete Sicherheitskupplungen, Abscherbolzen etc. abzusichern. In bestimmten Zeitabständen sind Ketten, Verbindungsglieder, Steckmitnehmer und Kettenräder auf Beschädigungen, Korrosion oder ungewöhnlichen Verschleiß zu überprüfen. Alle Verschraubungen sind auf festen Sitz zu kontrollieren und falls nötig nachzuziehen. Bei Kettentausch sind die Verbindungsglieder ebenfalls auszutauschen. Schweißungen an Ketten, Verbindungsgliedern und einsatzgehärteten Bauteilen dürfen keinesfalls durchgeführt werden.
 
 
 
  Druckversion