| |
 |
Abb.1.: Gerade Schlussglieder mit Federverschluss (Klips)
Abb.2.: Gekröpfte Doppelglieder
Abb.3.: Gerade Schlussglieder mit Splintverschluss
Abb.4.: Nietglieder
Abb.5.: Gekröpfte Schlussglieder
Abb.6.: Innenglieder
Zum Endlosmachen von Rollenketten, zum Verkürzen oder Verlängern sowie für Reparaturzwecke wurden verschiedene Arten von Schlussgliedern entwickelt. Bei Präzisions-Rollenketten bis einschließlich 1"-Teilung liefern wir die geraden Schlussglieder mit Federverschluss (Klips); über 1"-Teilung werden die Schlussglieder durch Splinte gesichert.
Gerades Schlussglied "E"
Eine Außenlasche ist mit dem Bolzen kraftschlüssig verbunden (vernietet), während die Lasche zum Komplettieren des Schlussgliedes einen Schiebesitz hat und mit einem Klips oder mit einem Splint axial gesichert wird. Bei Mehrfachschlussgliedern sind die Zwischenlaschen ebenfalls mit einem Schiebesitz ausgestattet.
Um Rollenketten um ein Glied verkürzen oder verlängern oder auch Ketten mit ungerader Gliederanzahl verwenden zu können, liefern wir gekröpfte Schlussglieder "H", bei welchen die Ketten mit versplinteten Schlussbolzen endlos geschlossen werden.
Auf besonderen Wunsch können bis einschließlich 1"-Teilung gekröpfte Doppelglieder "C" geliefert werden. Diese bestehen aus einem eingenieteten, gekröpften Schlussglied in Verbindung mit einem Innenglied. Diese gekröpften Doppelglieder werden bei Bestellung von abgepassten Ketten entweder gleich eingenietet oder mit einem geraden Schlussglied mit der Kette verbunden. Der Vorteil des gekröpften Doppelgliedes liegt darin, dass die Außenbreite der Kette nicht vergrößert wird, was beim gekröpften Schlussglied durch Verwendung eines Splintbolzens der Fall ist. Besonders weisen wir darauf hin, dass bei eingebauten gekröpften Schlussgliedern nur mit 80 Prozent der vollen Bruchkraft gerechnet werden darf.
Es besteht auch die Möglichkeit, anstelle gerader Schlussglieder für Reparaturzwecke die billigeren Nietglieder zu verwenden.
|
|
 |
|
|